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Kurs Nord (4.Juli)

Nach dem es bisher immer Richtung Nord-Ost ging heisst der neue Kurs seit Klaipeda: Nord!

 

Eine Woche Klaipeda war mehr als genug, so schön die Stadt auch war.

 

Der Yachthafen

 

Straßenkaffee

Strand Nida

 


 Kuren-Kahn

Mit neuer Crew an Bord, Toby und Ralph, geht’s weiter Richtung Lettland. Die Strände sind immer noch endlos, weiss und menschenleer.

 

Nach 53sm erreichten wir den ersten hafen im neuen Land: Liepäja (ehemals Liebau).

Im Logbuch steht dazu folgendes:

„Stadt im Umbruch. Scheint sich mehr zum Westen zu öffnen als Klaipeda. Man sieht z.B. mehr englische Texte. Die Menschen sind offener und freundlicher in Littauen. Die Leute sind nicht so herausgeputzt und Reichtum, wenn vorhanden, wird nicht so übermäßig zur Schau gestellt“

 

Liepäja

Liepäja

Liepäja-Hafenausfahrt

Beim Auslaufen aus Lipäja bekommen wir einen riesigen Schreck: Vor dem gesamten Hafengebiet ist ein Sperrgebiet, bei dem wir nicht ganz sicher sind, ob es durchfahren werden darf. Plötzlich, ca. 1-2 sm hinter uns eine gewaltige Explosion. Wir machen sofort den Motor an und lassen die Genua runter und nicht wie weg. In einiger Entfernung versuchen wir zu begreifen was passiert ist. Wir vermuten, das eine Miene gesprengt wurde – aber direkt vor der Stadt!?

 

 Am Abend erreichen wir Pavilosta (Paulshafen), ein kleiner, wie sich heraus stellt, gemütlicher und ruhiger Hafen an einer Flussmündung gelegen. Abend wird nach einem Bad vom Boot gegrillt. Es gibt neue Sanitäranlagen und einen freundlichen Hafenmeister der perfekt deutsch spricht.

Paulshafen

Strand bei Paulshafen

Im netten kleinen Ort könnte man gut Urlaub machen sind wir einhelliger Meinung. Einen schönen Camping-Platz  und einen Kanu-Verleih gibt’s auch.

Am nächsten Tag folgt ein Flautentörn unter Motor – da hilft auch der Versuch mit dem Blister nicht. Unterwegs unerwarteter Besuch: Ein Vogel, wir vermuten eine Art Kiebitz, landet nach mehreren vergeblichen Landeanflügen neben uns im Wasser. Er wird erfolgreich per Kescher gerettet und an Deck unter einem Tuch ruhig gestellt.

Unser Gast

Am Ziel, Ventspils, wird das anscheinend entkräftete Tier wieder in die Feiheit entlassen.

 

Von Ventspils sind wir alle etwas enttäuscht. Industriehafen mit schmuckloser Altstadt aber schönem Strand.

4.7.13 21:08

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dirk (5.7.13 16:54)
Notfalls kann der Kuren-Kahn auch nur unter Verklicker segels, so groß ist das Ding. Gestern ist Eure Karte aus Putinland angekommen; vielen Dank.

Grüße

Dirk und Susi


Christine (7.7.13 23:00)
Hallo Ihr Vogelfreunde,
nach meinem Tier-und Pflanzenführer scheint es sich wirklich um einen Kiebitz zu handeln, Vanellus vanellus, es ist eine gefährdete Art. Ich hoffe nur, dass er in seinem weiteren Leben zurecht kommt, jetzt, da er dank seines Irrfluges und eurer tatkräftigen Rettung einen Migrationshintergrund hat...seine Küken werden ihn bestimmt vermissen.


Gudrun (7.7.13 23:41)
Hallo Jungs, geht es Euch gut? Genug Wasser unterm Kiel und Wind in den Segeln? Tobias, hast Du inzwischen schon Fisch probiert? Schreibt mal wieder was auf Birkas Blog! Hier in HH ist jetzt endlich auch der Sommer angekommen ... LG - Gudrun

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