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Kurs 60°

 


 

60° lautet der Kurs entlang den endlosen weißen und menschenleeren Stränden Pommerns.

Es gibt Dünen und Steilküsten und oft geht der Wald bis an den Stand. Der Sand ist fein und weiß.

 

Die kleinen Hafenstädte ähneln sich meist. Neben dem aktiv betriebenen Fischfang gibt es einen mehr oder weniger feudalen Kurbetrieb. In Kollberg, dem größten Hafen gibt es eine Menge Kurkliniken mit dem entsprechenden drumherum an der Kurpromenade. Kleinere Häfen ,wie z.B. Dzwinow, bieten eher bescheidenen Komfort.

Unsere Stationen: Svinemünde; Dziwinow; Kollberg;  Dalowo; Leba; Wladyslawowo.

 

Die Menschen sind überall sehr freundlich und hilfsbereit. Als ich z.B. in Dziwinow einem Fischer ein paar Schollen abkaufen wollte, bestand dieser darauf, sie mir zu schenken.

 

Grundnahrungsmittel sind sehr günstig. Nur Importwaren sind teurer als bei uns. Ein Bier im Lokal kostet ca. 1,50 Euro und ein Mittagessen ca. 4.- bis 7,- Euro (ohne Getränke).

Das Hafengeld schwankt zwischen 6.- und 8,- Euro.

 

Danzig (18. Juni)

 

Schon das überqueren der Danziger Bucht ist ein Ereignis für sich. Es verzweigen sich die Verkehrstrennungsgebiete nach Gdingen, Sopot und Danzig. Vor den Häfen, die schon von weitem durch Kräne, Industrieanlagen und Hochhäusern zu erkennen sind, liegen große Frachter auf Reede.

Der Weg zum Yachthafen von Danzig führt den Fluß herauf vorbei an aktiven und stillgelegten Werften,  Industrieanlagen, Kais, wenigen verfallenen Gebäuden und modernen Fabriken – faszinierend.


Nach einer Kurve liegt sie dann vor uns: Die atemberaubende Kulisse der Altstadt mit dem Krantor.

 

Wir machen gegenüber im feudalen Yachthafen fest und finden einen Liegeplatz mit Blick auf die Altstadt und dem Krantor.

 

Auf dem zweiten Blick fällt auf, dass es sich bei Danzig um eine wieder aufgebaute Fassade handelt. Die Reste der alten, liebevoll restaurierte, Bausubstanz wurde maßvoll durch neue Bauten ergänzt – immer um den Eindruck der perfekten Kulisse bemüht, was nicht immer gelingt. Einiges wirkt künstlich und hinter den Fassaden ist vieles Marode. Es gibt auch viele Ruinen und Baulücken die ihrer Restaurierung harren. Aber alles im allen ist die Stadt faszinierend. Und lebendig! Die alten Häuser sind, wie die gesamte Altstadt bewohnt und sind voller Leben.

 

Ein Ausflug zur Kathedrale in Oliwa, den wir per Straßenbahn machen, zeigt uns die andere Seite Danzigs: Plattenbauten, marode Bausubstanz aber auch viele moderne Gebäude wie zum Beispiel die Universität.

20.6.13 20:07

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dirk (21.6.13 13:15)
Das Bild mit den Kuttern im Sonnenuntergang finde ich besonders gelungen. An das schöne Krantor kann ich mich noch erinnen. In den 90er Jahren war ich mit meinem Vater u.a. auch in Danzig, schön. An die hilfsbereiten, freundlichen Polen erinnere ich mich auch sehr gern.

Ich wünsche Euch weiterhin den richtigen Wind.

Liebe Grüße

Strohwittwer Dirk (der heute mit Ole auf die Harleydays geht)

(Susi und Claudia wandern mit 2 Freundinnen durch das schottische Hochland)

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