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Wieder zu Hause

Seit einer guten Woche bin ich jetzt wieder zu Hause.

Jetzt komme ich endlich dazu, diesen Blog hier zu schließen.

Am Ende hatte ich es doch eilig nach Hause zu kommen und  bin doch nicht mehr länger durch Dänemark gebummelt (sorry Rainder!)

Von Klintholm aus ging es durch den Grönsund nach Vordingborg und von dort durch den Guldburgsund nach Nysted. Das Wetter erlaubte es nicht, "außen rum" über Gedser zu segeln.

Nysted war ein schönes letztes Highlight für den letzten Abschnitt der Reise. Die kleine beschauliche Stadt ist immer wieder schön. Wir waren eines der letzten Schiffe im Hafen - die Saison war auch hier zu Ende.

Die letzten Etappen waren Heiligenhafen (wo Jörn ausstieg) und der Nord-Ostsee-Kanal.

Nun liegen knapp 2500 Seemeilen im Kielwasser und ich muss sagen, dass es eine sehr schöne und erlebnisreiche Reise war. Es ist zum Glück alles prima gelaufen und alle, das heißt Boot und Mannschaft, sind heil angekommen. So haben wir es uns immer bei dem obligatorischen Schluck für Neptun gewünscht ;-)

Danke noch mal an alle Mitsegler!

"Brückentag" durch den Guldburg-Sund

Nysted

 

Der Hafen von Nysted

 Der Windpark vor Nysted

Die Fehmarn-Sundbrücke

Wie sich die Bilder gleichen ;-)

Einfahrt in den NOK

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar 25.9.13 12:43, kommentieren

Abschied von den Schären

In Västervik ist Jörn an Bord gekommen. Verstärkung für die längeren Etappen die jetzt kommen.

 

 Die Wartezeit verkürzen wir mit einem Bier.

 

Joern.

 

 

In Västervik wurde (wieder einmal)  direkt am Hafen Hochzeit gefeiert.

 

Das Paar kam stilgerecht per Boot :

 

 

 

Für uns hieß es Abschied nehmen von den Schären.

Hier noch ein paar Bilder:

 

 

Zeit zum Lesen.

 

Solche Fische haben wir gefangen...

 

 

Schwierige Navigation.

Ein Fischadler bei der Jagd.

 

 

 Die Bla- Jungfrun im Kalmar-Sund.

 

 

Kalmar-Innenstadt.

Im Park von Kalmar wird gefeiert.

 

 

Ein letztes Schären -Highlight war der Besuch von Utklippan. Ein kahles Eiland weit vor der Küste. Der bekannte Leuchtturm steht auf der Nachbar-Insel.

 

 Es gab ein leckeres Barbecue direkt am Boot.

 

 Vorbereitung zum Shooting vom Sonnen-Untergang bei einem Glas Wein.

Das Ergebnis.

Nächtlicher Besuch.

Dann gings wieder auf See. Zunächst musste die Hanö-Bucht überquert werden.

Simrishamn auf der anderen Seite der Hanö-Bucht.

 

Über den südöichsten Punkt Schwedens Smygehuk,  ging es dann rüber nach Dänemark.

 

Endlich wieder segeln auf dem Meer:

 

 Möns Klint - Dänemark.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.9.13 17:05, kommentieren

Heimwärts

Jetzt gehts Richtung Heimat. Nördlicher solls nicht mehr gehen, dafür reicht die Zeit nicht.

Da gehts lang ;-)

Hier ist ohnehin schon Saison-Ende. Das heißt Nachsaison-Preise im Hafen, leere Häfen und die Kioske und Hafenkneipen sind geschlossen.

Rainder ist an Bord gekommen - es geht zu Zweit weiter.

 

Rainder

Der Kurs führt über die Aaland-Inseln nach Marieham.  Unterwegs eine unendlich scheinende Inselwelt, teils üppig bewaldet, teils kahl und karg.

 

Abendstimmung

Auf einer Insel entdecken wir einen Waldbrand, von einem Blitzeinschlag ausgelöst. Wir alarmieren die Küstenwache, die auch kurz danach ein Löschteam schickt.

Mariehamn ist wie ausgestorben. In der Stadt ist kaum jemand unterwegs. So bleibts bei einer kurzen Übernachtung und - wie immer in Finnland- dem Besuch der Sauna im Hafen.

 

 Mariehamn

Die Pommern - das Wahrzeichen von Mariehamn

 

Die Überfahrt nach Stockholm führt wieder ein Stück übers offene Wasser. Mit Hilfe des Plotters ist aber das Finden der Einfahrt in die schwedischen Schären einfach. Wenn ich daran denke wie schwierig die Navigation bei meinem ersten Törn hierher war...

Stockholm zeigt sich bei bestem Wetter. Hier ist reichlich was los. Touristen aus aller Welt und Leben überall. Wir bleiben zwei Tage und durchstreifen die Stadt. Überall ist etwas los- Flohmarkt, Konzerte, Demos und alle Straßencaffes sind voll.

 

 

Von Stockholm geht es jetzt weiter südwärts. In Arkösund treffen wir eine Yacht aus der Schweiz wieder, die wir schon in Littauen und Estland getroffen haben. Rainder freut sich wieder Schwiezerdütsch zu sprechen- es wird ein langer Abend ;-).

 

 

Nächstes Ziel it Västervik, wo wir Jörn an Bord nehmen wollen.

 

2 Kommentare 22.8.13 08:26, kommentieren

Turku (2.August)

 

Der Schärengürtel vor Turku ist riesig. Und schön. Nachdem wir ein paar Tage in den Schären gefaulenzt haben ( Ankern, Baden, Angeln&hellip sind wir in Turku angekommen.

 

Hier ist Ralph von Bord gegangen.

 

Turku ist erst auf den zweiten Blick schön. Es gibt verhältnismäßig wenig alte Bausubstanz aber trotzdem hat die Stadt im Sommer ein fast mediteranes Flair. Um den Fluß Aura  befindet sich das Zentrum. Am Ufer liegen viele alte Dampfer als Lokale und Kneipen umgebaut. Am Wochenende erklingt überall Livemusik. Die Birka liegt mittendrin im Yachthafen an der Aura.

Leider klappt es nicht mit dem Urlaub von Christine so dass ich hier wohl eine Woche alle verbringen muss.

Hafen Turku

Birka in Turku

Schloss Turku

21.8.13 20:43, kommentieren

In den Schären

Endlich in den Schären!

Nach unendlich langen Sandstränden, langen Passagen bis ein Hafen zu erreichen ist und offener See ist es endlich geschafft!

Die Überfahrt von Tallin nach Finnland hatten wir mit einem Zwischenstopp in Naissaar, einer Insel 10sm vor Tallinn, etwas verkürzt. Trotzdem hatten es die folgenden 48sm quer über die Hauptschiffahrtsstraßen nach Leningrad in sich! Besonders der Großschiffahrts-Verkehr war dichter als gedacht. Wir haben aber eine Lücke gefunden ;-).

Der Wind spielte mit und wir haben (auch dank Plotter) die Einfahrt ins Schärenfahrwasser genau getroffen.

 Hier ist eine ganz andere Welt! Geschützt durch viele Inseln, ohne Schwell und in traumhafter Natur kann man das Segeln ganz anders genießen. Abends wird an einen Felsen festgemacht oder geankert.

Allerdings sind fast alle schönen Plätze in Privat-Besitz, wie wir schon am ersten Abend feststellen mussten. Aber es gibt ausgewiesene Bereiche wo man einen Platz findet. Nicht immer allein aber in freier Natur.

Am Fels

 

 

 

Die Preise in Finnland sind unvorstellbar hoch! Besonders Obst, wie hier Tomaten.

Aber auch für aufgebackene Brötchen z.B. verlangte man 1,20 EURO - pro Stück!

 

Vor Anker.

1 Kommentar 29.7.13 19:38, kommentieren

Tallinn (22. Juli)

 

Mit Zwischenstation in Dirhami ist mit Tallinn ein weiterer Höhepunkt der Reise erreicht. Tallin habe ich schon 1989  vor der Wende im Rahmen einer Opti-Regatta besucht und entsprechend groß war die Erwartung, was sich geändert hat.

 

Strand bei Dirhami

 

Schwierige Hafeneinfahrt

Hafen Dirhami

Estland insgesamt hat nach der Wende eine gewaltige Veränderung erlebt. Das Land hat sich in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht erheblich entwickelt. In mancher Hinsicht hat es sogar schon Deutschland überholt. Zum Beispiel bei der Verbreitung des Internets und der Nutzung bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Von den drei baltischen Staaten ist Estland das wohlhabendste und teuerste. Die Preise unterscheiden sich nur wenig von denen in Deutschland. Auf dem ersten Eindruck ist der soziale Unterschied zwischen Arm und Reich nicht so krass wie in Lettland und Littauen.

Im großen Stil werden Immobilien von Finnen und Russen aufgekauft – die Regierung versucht mit Gesetzen dagegen zu steuern. Grundstücke am Wasser sind kaum noch zu bekommen. In Dirhamni endete der Landausflug in Dirhami nach hundert Metern am Schild: Privat:

 

 

Tallinn selbst ist überfüllt von Touristen aus aller Welt. Etliche Kreuzfahrer liegen im Hafen. Von beschaulicher Altstadt kann so nicht mehr die Rede sein. Aber die gut erhaltene und renovierte Altstadt mit der weitgehend kompletten Stadtmauer und den Türmen und Kirchen sind sehenswert.

 

Tallinns Altstadt von oben

 

 

 


 

In Tallinn ist Toby von Bord gegangen – es geht zu zweit weiter.

Endlich gehts in die (finnidchen) Schären!

Aber zunächst zwingt uns ein Sturm zur Pause.

22.7.13 18:12, kommentieren

Haapsalu (16.Juli)

Unser Törn ging weiter über die beiden kleinen Häfen Koiguste und Lounarana nach Haapsalu.

 

Koiguste besteht nur aus einem einzigen Ponton (fast) im Nichts. Dafür ist die Ansteuerung umso abenteuerlicher: Eine Richtlinie ohne Ansteuerungstonne mit fast nicht sichtbaren Richtbaken führt durch ein Minenfeld von Unterwasser-Steinen.

 

Abendstimmung in Koiguste

In Lounaranna (Insel Muhu) kam ein alter Bekannter an Bord: Bernd Rössel, den ich von der Baltischen Segler-Vereinigung kenne und mit dem ich schon mal einen ganzen Sommer lang einen Törn durch die Schären gemacht habe. Bernd wohnt in Tallinn und will sich mit uns dort treffen.

Wie klein die Welt ist. Ansonsten konnte man in Lounaranna herrlich baden.

 

 Louaranna

Haapsalu ist, wie Kuressaare, ein bekannter Kurort. Bekannt ist er durch seine Heilschlamm-Anwendungen. Neben schönen alten Holzhäusern ist die Burg eine Attraktion. Sie ist sehr gut erhalten und  das Museum ist sehr sehenswert und spannend wie wir feststellten.

 

Burg und Kloster

 

Kochstelle in der Burg

 

Bekannt ist auch das hölzerne Kurhaus an der Bucht.

 

 

Ralph staunt im Souvenir-Shop...

und Tobi kriegt den Mund gar nicht wieder zu ;-)

 

 

 

 

16.7.13 17:59, kommentieren